30 und sogar 40 Jahre – so lange lag bei einigen der insgesamt 22 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des erste (und zumeist auch letzte) Erste-Hilfe-Training zurück. Kaum jemand der 7 Gäste, die aus privatem Interesse zum Kurs gekommen waren, konnte sich ganz sicher daran erinnern, was im Fall des Falls wirklich zu tun ist.
Dank der Initiative der Freiwilligen Feuerwehr unserer Gemeinde konnte am letzten Samstag verstaubtes Wissen in Sachen Erste Hilfe wieder aufgefrischt werden – und das in einer sehr gelösten Atmosphäre. Das lag vor allem am Trainer Jan-Helge von der JHG medica, der die Runde mit seiner humorvollen Art und einer tollen Mischung aus Theorie, Praxis und Ersthelfer-Anekdoten durch den Tag führte und für so manches Aha-Erlebnis sorgte.
Während die Feuerwehrleute regelmäßig als Ersthelfer geschult werden, um für Notsituationen an Unglücksstellen gerüstet zu sein, kommt das Thema Erste Hilfe im privaten Bereich meist zu kurz. Und das, obwohl durch schnelles Handeln so manch ein Leben gerettet oder die Folgen eines Unfalls gemildert werden könnten. Schade daher, dass nur 7 Personen aus unserer Gemeinde die Gelegenheit genutzt haben, um aktuelles Wissen z.B. in Sachen Schlaganfall, Herzinfarkt, Verschlucken oder Wiederbelebung zu erlangen.
Vieles hat sich in den letzten 10 bis 20 Jahren in der Ersten Hilfe geändert – nicht nur Praktiken, sondern auch technische Möglichkeiten. So hatte beim Thema Wiederbelebung auch unser „Defi“ (Defibrillator) seinen großen Auftritt. Er hängt sein 2 Jahren am Feuerwehrgerätehaus in Zölkow und steht für den Notfall zur Verfügung.
Dieses hochwertige High-Tech-Gerät direkt zu testen und zu erleben, wie es bei der Wiederbelebung unterstützt, war sehr lehrreich und wertvoll.
Ein herzlicher Dank gilt der Freiwilligen Feuerwehr unserer Gemeinde dafür, dass wir als Privatpersonen bei diesem Erste-Hilfe-Training mitmachen, Jan-Helge und seinen Unterstützer Manuel erleben durften und über den Tag bestens verpflegt wurden.